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Handwerk sucht noch immer Nachwuchs - Lehrjahr beginnt

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In Sachsen sind zu Beginn des Lehrjahres noch immer rund 1000 Lehrstellen zu haben. Die meisten unbesetzten Stellen gibt es in den Berei­chen Elektro, Sanitär, Heizung und Klima­technik sowie bei Friseuren, wie der Sächsi­sche Handwerkstag am Donnerstag in Dresden mitteilte. Aber auch als Maurer, Metall­bauer, Bäcker und Dachde­cker kann man sich noch ausbilden lassen. Kurzent­schlos­sene - gern auch Abitu­ri­enten - könnten problemlos noch bis Ende Oktober in eine duale Berufs­aus­bil­dung einsteigen, hieß es.Bis Ende Juli 2016 wurden im sächsi­schen Handwerk 3445 neue Lehrver­träge unter­schrieben. Das sind 270 oder 8,5 Prozent mehr als zum Vorjah­res­zeit­punkt. Wachsendes Inter­esse verspürt das Handwerk für Ausbil­dungs­plätze in den Berufen wie Fleischer, Maler/Lackierer, Zimmerer und Zahntech­niker. Mit Blick auf die Zahl abgeschlos­sener Lehrver­träge rangieren Kfz-Mecha­tro­niker, Friseure und Elektro­niker auf den ersten drei Plätzen. Der Handwerkstag hat eine Online- Lehrstel­len­börse einge­richtet. (DPA)