HC Leipzig legt Einspruch gegen Lizenzverweigerung ein
Der HC Leipzig hat Einspruch gegen die Lizenzverweigerung für die Handballbundesliga eingelegt. Bis Freitag hatte der hochverschuldete Verein dazu Zeit. In der Begründung heißt es, die Entscheidung vom Verband HBF sei fehlerhaft. Unterdessen hat die Stadt Leipzig die Lizenzverweigerung bedauert. Das bedeute einen tiefen Einschnitt für den Leipziger Frauenhandball und die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit, heißt es in einem Statement der Grünen, Linken und SPD. Auch für die Bundesliga sei das es ein herber Rückschlag. Gleichzeitig fordern die Fraktionen personelle Neustrukturierungen, falls der Einspruch heute erfolglos sein sollte. Die Lizenz wurde nicht erteilt, da die geforderten Bedingungen nicht vollständig erfüllt wurden. So musste der HCL einen Sanierungsplan vorlegen – ganz konkret war das eine Million Euro, die durch Privatleute, Spenden oder Gläubigerverzichte zusammenkommen sollte.