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HCL verpasst Titel im DHB-Pokal

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Der Traum vom Titel im DHB-Pokal ist für den HC Leipzig geplatzt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Orneborg musste am Sonntag­nach­mittag eine herbe Klatsche gegen den Thüringer HC einste­cken. Am Ende stand es 30:22 für den Erzri­valen. Manager Kay-Sven Hähner stellte fest: "In einem Finale muss man eine Topleis­tung bringen. Bei uns hat keine Leistungs­trä­gerin überzeugen können." Der THC erwischte den besseren Start und zog nach sechs Minuten mit 4:1 davon. Leipzig bewies Charakter und schaffte trotz zweifa­cher Unter­zahl den Anschluss. Doch Maike März gewann in der Folge klar das Torhüter-Duell gegen Leipzigs Natio­nal­tor­hü­terin Katja Schülke, so dass sich der THC auf 9:5 absetzen konnte. Nach dem Wechsel schal­tete Thüringen noch einen Gang höher und warf eine Sechs-Tore-Führung (20:14/37.) heraus. Der HCL versuchte es dann mit einer siebten Feldspie­lerin und hatte kurzfristig Erfolg damit. Die spiele­ri­sche Linie ging Leipzig aber komplett verloren, beim Thüringer HC klappte hingegen alles. Vor insge­samt 3500 Zuschauern waren Danick Snelder und Nadeshda Nadgor­naja mit je acht Toren am erfolg­reichsten für den Frank­furter HC, für Leipzig trafen Anne Hubinger (6) und Maura Visser (5/2) am meisten.