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HCL verteidigt Meistertitel

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Die Handbal­le­rinnen des HC Leipzig haben sich zum sechsten Mal in ihrer Vereins­ge­schichte zum deutschen Meister gekrönt. In der Neuauf­lage des letzt­jäh­rigen Finals reichte dem Teamvon Trainer Heiner Jensen im Rückspiel gegen Pokal­sieger Bayer Lever­kusen ein 22:22 (11:10) für die Titel­ver­tei­di­gung. Denn der HCL hatte das Hinspiel mit 28:26 gewonnen. Es war Leipzigs 21. Meister­titel. Die „Elfen“ warten unter­dessen weiter auf ihre erste Meister­schaft seit 23 Jahren. Seit der Einfüh­rung der Play Offs in der Saison 2004/2005 zog Bayer damit bereits zum vierten Mal nach 2006 und 2009 gegen den HCL sowie 2007 gegen Nürnberg den Kürzeren.„Das waren noch einmal Nerven aufrei­bende 60 Minuten, aber wir haben dem Druck stand­ge­halten und jetzt wird nur noch gefeiert“, jubelte HCL-Rückraum­spie­lerin Anne Ulbricht, die sich damit ein nachträg­li­ches Geburts­tags­ge­schenk bescherte.Vor der Saison-Rekord­ku­lisse von 5875 Zuschauern in der Arena, darunter Bundes­trainer Rainer Osmann sowie Speer­wurf-Weltmeis­terin Steffi Nerius und die frühere Diskus-Weltmeis­terin Franka Dietzsch, ging es von Beginn an zur Sache. Beide Abwehr­reihen packten ordent­lich zu, so dass sich beide Kontra­henten ihre Tore hart erarbeiten mussten.Beste Werfe­rinnen der Partie waren Mette Ommundsen (6/4) für Leipzig und Laura Stein­bach (8/2) in den Reihen Lever­ku­sens. HCL-Abwehr­chefin Sara Holmgren, die den Verein nach dem Saison­ende verlässt, sah in der 56. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte.