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Hebammen-Prozess zieht möglicherweise weitere Kreise

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Nach dem Schuld­spruch im Hebammen-Prozess am Leipziger Amtsge­richt gestern könnte der Fall jetzt noch größere Wellen schlagen. Im Kreuz­feuer der Kritik steht auch die Uni-Klinik, an der die Verur­teilte als Hebamme arbeitet. Während der Verhand­lung wurden Vertu­schungs­vor­würfe laut - so soll zumin­dest versucht worden sein, Zeugen und Kranken­akten zu manipu­lieren. Die Hebamme war wegen fahrläs­siger Körper­ver­let­zung zu einer Geldstrafe verur­teilt worden. Derzeit prüft die Vertei­di­gung die Möglich­keit, in Revision zu gehen.