Hochwasser in Grimma: „Millionenschäden verhindert“
Schotten offen in Grimma!
Obwohl der Wasserpegel noch relativ hoch ist und auch in den nächsten Tagen noch einiges an Regen runterkommen soll, hat die Muldestadt am Mittwoch ihre Hochwassertore wieder aufgeschlossen. Ausgerechnet kurz vor Heiligabend waren die neuen Schutzanlagen hochfahren worden. Erstmals für den Ernstfall.
„Das Wasser stand ungefähr 80 cm hoch an manchen Stellen der Schutzmauern“, sagte uns Oberbürgermeister Matthias Berger. „Uns als Grimma sind da sicher ein paar Millionen Schäden erspart geblieben.“ Es sei das schwerste Hochwasser seit den schlimmen Überschwemmungen 2013 gewesen. „Aber in inserer gut 800-jährigen Geschichte auch das erste Mal, dass Grimma so ein Hochwasser ohne Schäden überstanden hat.“
Dass die 78 Tore und Verschlusselemente nun schon nach knapp zwei Wochen wieder geöffnet werden, erklärt Berger mit Einschätzungen von Experten. Demnach würde der Muldepegel in den nächsten beiden Wochen nicht wieder wesentlich steigen. Außerdem müsse man nun erst mal auch angeschwemmtes Treibgut beseitigen und den Verkehrsfluss wieder herstellen, der durch die Schließung der Anlagen teilweise eingeschränkt gewesen sei.