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Hochwasserlage im Freistaat entspannt sich

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Sachsen hat am Wochen­ende das erste Hochwasser des Jahres 2013 erlebt. Starke Regen­fälle am Freitag ließen die Flüsse im Freistaat anschwellen und führten vor allem im westli­chen Teil des Freistaates zu Alarm. Aller­dings hatte sich die Situa­tion schon am Samstag weitge­hend entschärft. „Die Lage ist entspannt“, teilte die Polizei­di­rek­tion Südwest­sachsen mit, in deren Bereich das meiste Hochwasser zusam­men­lief. Es habe weder eine Gefähr­dung der Anwohner noch Schäden gegeben. Am Sonntag folgte bei Niesel­regen kein wirkli­cher Anstieg der Pegel­stände mehr. Vieler­orts strömte das Wasser bei gleich­blei­bendem Stand im Fluss­bett. Die Elbe führte aller­dings mehr Wasser als am Vortrag. 13.15 Uhr zeigte der Pegel in Dresden einen Wert von 3,67 Meter an. Aus diesem Grund musste auch das für Sonntag geplante Neujahrs­schwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesell­schaft verschoben werden. Der durch­schnitt­liche Wasser­stand in der Elbe liegt bei zwei Meter - ab vier Meter Höhe wird Alarm­stufe 1 ausge­löst. Zur Jahrhun­dert­flut im August 2002 waren es 9,40 Meter. Die höchste Alarm­stufe 4 wurden beim ersten Hochwasser 2013 nur am Pegel der Zwickauer Mulde in Morgen­röthe-Rauten­kranz erreicht. Der Wert lag am Sonntag dort schon wieder bei Stufe 2. Ansonsten gab es nur noch an den Flüssen Zschopau, Flöha und Zwickauer Mulde an einigen Abschnitten die niedrigste Stufe 1. Am Freitag hieß es aller­dings mancher­orts „Land unter“. In Lichten­stein und Alten­berg mussten überflu­tete Straßen gesperrt werden. In Klingen­thal (Vogtland­kreis) versuchte die Feuer­wehr mit Hilfe von Sandsä­cken Wasser abzuleiten, das aus einem still­ge­legten Schacht quoll. Auch in Ostsachsen lief das Wasser über. Die Straße zwischen Lotzdorf und Liegau-Augus­tusbad wurde überflutet. Das Wasser war dort von einem Feld auf die Straße gelaufen. (dpa)