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Hochwasserschutz sorgt weiter für Zündstoff

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Das neue Hochwas­ser­rück­hal­te­be­cken an der Würschnitz bietet keinen ausrei­chenden Schutz für die Chemnitzer Innen­stadt. Das kriti­siert Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig und fordert die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung endlich zum Handeln auf. Die Stadt befinde sich in einer riskanten Situa­tion, da der Chemnitz­fluss bei Hochwasser immer sehr schnell ansteige. Die drohenden Wasser­massen müssten noch in der Würschnitz zurück­ge­halten werden, so Ludwig weiter. Ein zweites Rückhal­te­be­cken in Jahns­dorf hatte der Freistaat jedoch abgelehnt. Das neue Hochwas­ser­rück­hal­te­be­cken in Neuwür­schnitz war am Dienstag einge­weiht worden. Das Becken soll auch die Chemnitzer Stadt­teile Klaffen­bach und Harthau vor Hochwasser schützen. Es kann im Notfall rund eine Million Kubik­meter Wasser aufnehmen. Knapp 22 Millionen Euro hat der Bund in das Projekt inves­tiert.