- Höffner-Inhaber Kurt Krieger (links) und Ministerpräsident Sven Schulze (Mitte) schneiden gemeinsam das rote Band durch, um das erweiterte Europa-Zentrallager in Günthersdorf bei Leipzig offiziell in Betrieb zu nehmen.
Höffner feiert Fertigstellung des Europa-Zentrallagers bei Leipzig
Das Möbelunternehmen Höffner hat nach zweijähriger Bauzeit die Erweiterung seines Europa-Zentrallagers in Leuna-Günthersdorf fertiggestellt. Insgesamt flossen über 300 Millionen Euro in den Standort, um ihn zu einer hochmodernen Logistikdrehscheibe auszubauen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hob die weithin sichtbare Bedeutung der Anlage direkt an der Autobahn hervor: Wer hier vorbeifahre, sehe „nicht nur dieses Möbelhaus zum Kaufen, sondern das große Lager“.
Schnellere Lieferungen und modernste Technik
Die Erweiterung umfasst unter anderem ein vergrößertes Hochregallager für den Online-Shop sowie die Inbetriebnahme der neuen Möbelwerke im Herbst dieses Jahres. Einer der Geschäftsführer, Jochen Heemann, hob hervor, dass die optimierten Abläufe vor allem den Käufern zugutekommen: „Wir werden schneller und wir machen Kunden schneller glücklich“.
Das modernisierte Zentrallager verfügt nun über modernste Technik sowie 200.000 Lagerplätze für Paletten und Möbelboxen. Dafür investierte Höffner in den vergangenen zwei Jahren rund 80 Millionen Euro.
Starker Arbeitgeber und Fokus auf Ausbildung
Neben modernster Technik bleibt der Standort auch ein bedeutender Beschäftigungsmotor für die Region. Rund 1.000 Mitarbeiter sind hier tätig. Besonders wichtig ist dem Unternehmen dabei die Ausbildung junger Menschen. Ab Montag starten wieder über 100 Auszubildende in Günthersdorf in ihr Berufsleben. Ministerpräsident Schulze macht das stolz. Er bezeichnet es „einen ganz wichtigen Punkt für Sachsen-Anhalt.“
