++ EIL ++
  • Hendrick Ameling ist Familienvater einer 5 köpfigen Familie.
  • Nach dem Unfall wurde er direkt ins St. Georg Krankenhaus geflogen und dort behandelt.

Leipziger Familienvater nach Arbeitsunfall in großer Not

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Ein schwerer Arbeitsunfall kann das Leben innerhalb weniger Sekunden verändern. Diese Erfahrung macht derzeit der Leipziger Unternehmer und Familienvater Hendrik Ameling. Seit dem Unfall ist er arbeitsunfähig und befindet sich in medizinischer Behandlung und Rehabilitation. Er ist im August bei der Reinigung von Dachbalken etwa fünf Meter in die Tiefe gestürzt - und ist überzeugt: „Ich hätte mich nicht mehr absichern können“, so Ameling.

Für den Selbstständigen hat das nicht nur gesundheitliche Konsequenzen. Weil er momentan nicht arbeiten kann, ist auch sein Einkommen weitgehend weggebrochen. Gleichzeitig laufen die laufenden Kosten für die Familie weiter. Das Einkommen seiner Frau decke leider nur einen Teil. „Wir arbeiten gut als Team zusammen und auch die Kinder helfen und unterstützen mich, wo sie nur können. Trotzdem reicht es nicht.“

Zusätzlich zur medizinischen Behandlung und Rehabilitation versucht der Leipziger deshalb derzeit, seine finanzielle Absicherung zu klären. Dabei geht es unter anderem um die Krankenversicherung und mögliche staatliche Unterstützung. 

„Ich war immer selbst und ständig, durch den Unfall kann ich das gerade nicht. Das merke ich sehr.“

Unterstützung habe die Familie zunächst aus dem eigenen Umfeld bekommen. „Ich frage nicht gerne nach Geld und Unterstützung, es fällt mir wirklich schwer. Auch Freunde und Verwandte haben mir schon geholfen und helfen auch über das finanzielle hinaus.“ 

Deshalb hat die Familie eine Spendenaktion gestartet. Mit dem gesammelten Geld soll die finanzielle Belastung während der Arbeitsunfähigkeit abgefedert werden. Für Ameling geht es dabei um mehr als eine persönliche Spendenkampagne. Er möchte auch darauf aufmerksam machen, wie schnell ein Arbeitsunfall gerade für Selbstständige weitreichende Folgen haben kann.

Der Leipziger hofft nun, mit der Spendenaktion die schwierige Zeit zu überbrücken, bis er wieder arbeiten kann. Gleichzeitig möchte er offen über seine Situation sprechen.

So kann geholfen werden

Die Spendenaktion läuft online unter dem Titel „Arbeitsunfall – plötzlich kann ich nicht mehr für meine Familie arbeiten“. Wer die Familie unterstützen möchte, kann sich dort über die Situation und die Spendenmöglichkeit informieren. „Wer nicht spenden kann, kann auch gerne den Link teilen! Je mehr Menschen es erreicht, umso besser. Niemand soll sich verpflichtet fühlen zu spenden!“