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IHK Leipzig und Landestourismusverband fordern weiterhin 3G

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Die Industrie- und Handelskammer Leipzig fordert, Großveranstaltungen weiterhin mit einer 3G-Regel zu erlauben. Hintergrund ist die geplante 2G-Pflicht, die Sachsen bei Veranstaltungen ab 1.000 Besuchern einführen will. Das würde laut IHK-Präsident Kristian Kirpal dazu führen, dass viele Veranstaltungen wegen Stornierungen abgesagt werden müssen.

Damit Events wirtschaftlich bleiben können, fordert er, die 3G-Regel beizubehalten. 

Auch der Landestourismusverband Sachsen hat sich zur geplanten 2G-Pflicht für Veranstaltungen geäußert. Es sei nicht nachvollziehbar, die Regel nur für die Veranstaltungs- und Tourismusbranche einzuführen, während andere Bereiche 3G beibehalten dürften. Durch die Regelung befüchtet der Verband Umsatzeinbrüche im Gastgewerbe. Die angespannte Arbeits- und Fachkräftesituation würde sich weiter zuspitzen.

Zudem werde der Bevölkerung ein falsches Signal vermittelt, dass nur Ungeimpfte das Virus übertragen können. Die LTV fordert deswegen, neben der 3G-Regel weiterhin auf die 2G-Regel als Option zu setzen. Zudem sollten wieder kostenlose Tests für alle angeboten werden, um zeitnah Infektionen zu erkennen.  

Die neue Verordnung soll morgen beschlossen werden und ab Montag gelten.