Illegale Grenzübertritte - Bundespolizei schweigt

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Die Bundespolizei schweigt zu Aufgriffen von über Weißrussland  nach Sachsen geschleusten Menschen. Eine vor einer Woche gestellte Anfrage unserer Redaktion an die Bundespolizeidirektion Pirna ist bislang unbeantwortet geblieben. Auf Nachfrage wurden wir vertröstet, dass die Informationen noch zusammengestellt werden.

Vor einem Jahr rollte die Welle mit Migranten an.  Das weißrussische Lukaschenko-Regime hatte sie quasi eingeladen, mit Touristenvisa nach Minsk zu kommen. An der Grenze zu Polen wurden sie von Schleusern übernommen und nach Deutschland geschmuggelt. Nach unseren Informationen wird die sogenannte Belarus-Route weiter genutzt.

Wir wollten wissen, wie viele Geschleuste am vorletzten Wochenende aufgegriffen wurden. Sprecher der Bundespolizeiinspektionen Ludwigsdorf und Ebersbach  verwiesen uns an die Bundespolizeidirektion Pirna. Dort herrscht Funkstille.  Offenbar ist eine Veröffentlichung von Zahlen und Fakten zum Thema von oberster Stelle in Berlin derzeit nicht gewünscht.