Im Chemnitzer Messerstecher-Prozess hat die Verteidigung Zweifel an einem fairen Verfahren
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Im Prozess um die tödliche Messerattacke von Chemnitz zweifelt die Verteidigung an der Unabhängigkeit der Richter. Sie sollen unter anderem erklären, ob sie Sympathisant der AfD sind oder an den Demonstrationen in Chemnitz teilgenommen haben. Die Einstellung der Richter zur Flüchtlingsfrage sei entscheidend für ein faires Verfahren, hieß es zur Begründung. Jetzt wird geprüft, ob der Antrag zumindest teilweise zulässig ist. Der Prozess wird solange fortgesetzt. Angeklagt wegen Totschlags ist ein 23-jähriger Syrer.