Im Prozess um getöteten Kamal K. - Angeklagter will sich kaum erinnern
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Im Prozess um den getöteten Iraker Kamal K. hat am Vormittag einer der beiden Angeklagten ein umfassendes Geständnis abgelegt. Der 29-Jährige äußerte sich allerdings nicht selbst am Landgericht, sondern ließ seinen Anwalt sprechen. Demnach können er sich an den tödlichen Angriff vor dem Hauptbahnhof kaum noch erinnern. Er sei in der Tatnacht im Oktober vergangenen Jahres viel zu betrunken gewesen, ließ der Beschuldigte verlauten. Ein ausländerfeindliches Motiv habe die Schlägerei nicht gehabt. Er sei aus der rechten Szene ausgestiegen. Er habe niemals gewollt, dass der 19-jährige Kamal K. stirbt. Ob der 33-jährige Mitangeklagte dem Iraker ein Messer in den Bauch gerammt hat, will er nicht mitbekommen haben.