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Im Prozess um getöteten Kamal K. - Staatsan­waltschaft fordert mehrjährige Haftstrafen

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Im Prozess um den Tod des Irakes Kamal K. hat die Staats­an­walt­schaft am Abend mehrjäh­rige Haftstrafen für die beiden Angeklagten gefor­dert. Danach soll der 33-Jährige, der mit dem Messer zugesto­chen hat, wegen Totschlags für 12 Jahre ins Gefängnis und anschlie­ßend in Siche­rungs­ver­wah­rung. Sein gestän­diger Komplize müsse für drei Jahre hinter Gitter, so die Staats­an­wältin. Sie sagte in ihrem Plädoyer, dass hinter der Tat kein fremden­feind­li­ches Motiv stehe. Die Männer seien im Oktober letzten Jahres vor dem Haupt­bahnhof zufällig aufein­an­der­ge­troffen. Die Familie des 19-jährigen Opfers sieht das ganz anders: Als Neben­kläger wollen sie eine Verur­tei­lung wegen Mordes errei­chen. Morgen wird der Richter seine Entschei­dung verkünden.