Im Rockerprozess könnte nächste Woche ein Urteil fallen
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Drei Jahre nach den tödlichen Schüssen im Leipziger Rockermilieu könnte bald ein Urteil fallen. Mehrere Verteidiger haben ihre Plädoyers vorgetragen. Die Anwälte des mutmaßlichen Schützen fordern eine Haftstrafe von sieben Jahren - die Schüsse sollten als Notwehr bewertet werden. Für einen weiteren Angeklagten, den früheren Präsidenten der Leipziger Hells Angels, forderten die Verteidiger eine Haftstrafe von höchstens drei Jahren und sechs Monaten wegen schweren Landfriedensbruchs. Zwei weitere Plädoyers werden Dientag erwartet. Die Staatsanwaltschaft hatte für alle vier Angeklagten lebenslang gefordert.