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Im Schnee gefangene Sachsen gerettet

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Die beiden in den Alpen einge­schlos­senen Bergwan­derer aus Sachsen sind gerettet. Sie stammen nicht, wie zunächst gemeldet, aus Chemnitz sondern aus Freiberg. Die 20-Jährigen wurden am Vormittag mit einem Hubschrauber aus über 2.400 Metern Höhe geborgen, sagte uns Bernd Tritscher von der Bergret­tung Saalfelden. "Sie sind etwas hungrig, aber körper­lich recht gut beisammen, denen fehlt nichts". Die beiden Studenten waren am Freitag bei einer Hochge­birs-Wande­rung vom schlechten Wetter überrascht worden. Seitdem saßen sie in einer Not-Hütte fest. Bereits am Montag hatte die Bergret­tung die beiden 20-Jährigen angewiesen, im Bereich der Hütte mit ihren Schnee­schuhen einen Lande­platz für den Heliko­pter auszu­treten, damit dieser auch landen kann.Heute startete der Hubschrauber dann um 9.00 Uhr von Salzburg aus und flog direkt zu den Alpinisten. Diese hatten bereits ihre Sachen gepackt und wiesen den Piloten ein. Die Studenten haben den Aufent­halt in der Notun­ter­kunft unbeschadet überstanden, abgesehen davon, dass sie wenig zu essen hatten. Sie waren auch nicht unter­kühlt. "Die Jungs hatten eine gute Ausrüs­tung, weil sie eine mehrtä­gige Tour geplant hatten", sagte Tritscher. Außerdem hatten sie einen Gasko­cher samt Kartu­sche, sodass sie Schnee schmelzen konnten und somit Wasser zu trinken hatten. Aller­dings waren die Männer unvor­sichtig, was das Wetter betrifft. Den letzten Wetter­be­richt hatten sie vergan­genen Dienstag noch zuhause in Deutsch­land gesehen. Als sie Mitte letzter Woche dann zur Tour ins Steinerne Meer aufbra­chen, wurde hier schon für Freitag ein Wetter­um­sturz prognos­ti­ziert: inten­sive Nieder­schläge waren vorher­ge­sagt. Als sie am Freitag absteigen wollten, wurden sie einge­schneit. (mit Antenne Salzburg)