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Immer mehr Sachsen arbeiten, wenn andere frei haben

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In Sachsen arbeiten immer mehr Menschen dann, wenn andere frei haben. Wie das statis­ti­sche Landesamt auf Anfrage mitteilte, mussten 2015 rund 962.000 Männer und Frauen abends, nachts oder an den Wochen­enden zur Arbeit. Damit stieg deren Zahl im Vergleich zum Jahr 2000 um elf Prozent. Insge­samt arbei­teten 2015 in Sachsen mehr als die Hälfte der sozial­ver­si­che­rungs­pflichtig Beschäf­tigten (57,2 Prozent) auch an Wochen­enden, Feier­tagen, nachts oder im Schicht­dienst.Das betrifft den Angaben zufolge vor allem Menschen, die einen Job in der Land- und Forst­wirt­schaft, im Handel, Verkehr und Gastge­werbe sowie im produ­zie­renden Gewerbe haben. 2015 arbei­teten 43,6 Prozent aller Beschäf­tigten in den Abend­stunden - deutlich mehr als noch im Jahr 2000 (36,8 Prozent). Nachts müssen mittler­weile rund 18 Prozent aller Sachsen hellwach sein. Für 26,8 Prozent der Beschäf­tigten gehören Dienste an Sonn- oder Feier­tagen zur Norma­lität. (dpa)