Initiative protestiert gegen rechte Verlage bei Leipziger Buchmesse
Weil bei der am Donnerstag beginnenden Buchmesse auch Verlage auftreten dürfen, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden, sind verschiedene Protestaktionen geplant worden. Das hat die Initiative #verlagegegenrechts angekündigt. Auch zur Erföffnungsfeier der Buchmesse am Mittwochabend im Gewandhaus wurde bereits protestiert. Mehrere hundert Teilnehmer versammelten sich ab 17:30 Uhr auf dem Augustusplatz. Auf einem Transparent stand zum Beispiel "Meinungsfreiheit nutzen, Rechten widersprechen."Buchmesse-Direktor Oliver Zille hatte bewusst kein Verbot gegen rechte Verlage ausgesprochen. Die Buchmesse verstehe sich als Ort der Meinungsfreiheit und der Meinungsvielfalt, sagte Zille.
Außerdem wurde eine neues Sicherheitskonzept entworfen um möglichen Konflikten entgegenwirken zu können. Auch die Polizei ist nach Angaben eines Sprechers sensibilisiert.