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Innenminister: „Wir sind alle Zwickauer!“

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Innen­mi­nister Markus Ulbig hat den Zwickauern beim Kampf gegen den Rechts­ex­tre­mismus die Solida­rität des Freistaats zugesi­chert. „Uns allen liegt Zwickau am Herzen“, sagte er beim Neujahrs­emp­fang der Stadt. Zwickau sei nicht braun. Und weiter: „Wir alle sind Zwickauer.“ In der Stadt hatte die rechts­ex­treme Terror­gruppe NSU ihren letzten Unter­schlupf. 

Über die vom Zwickauer Demokra­tie­bündnis beantragten Förder­mittel werde Ende Januar entschieden. Aber man solle sich nicht zu viele Gedanken machen, dass es nicht klappen könnte, sagte er. Im Kampf gegen Rechts habe der Freistaat sein Programm „Weltof­fenes Sachsen“ um eine Million auf drei Millionen Euro aufge­stockt, so Ulbig im Inter­view mit unserem Sender. 

Er verwies aber darauf, dass der Staat Rechts­ex­tre­mismus und Rechts­ter­ro­rismus nicht allein bekämpfen könne. Alle müssten diesen Tendenzen entge­gen­treten - in der jewei­ligen Stadt, im Freundes- und Bekann­ten­kreis, am Arbeits­platz, im Verein. „Ich sage bewusst auch: in der Familie“, betonte Ulbig.

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Markus Ulbig