Jürgen Martens sucht Laienrichter
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An den Gerichten im Freistaat werden auch im kommenden Jahr rund 4.000 Schöffen benötigt – und schon jetzt kann sich jeder bewerben. Zumindest dann, wenn er deutscher Staatsangehöriger und zwischen 25 und 70 Jahren alt ist. Das sagte uns Sachsens Justizminister Jürgen Martens. Ausgeschlossen seien z. B. Polizisten, Notare, Richter und Rechtsanwälte. Alle anderen könnten sich formlos bei ihrer Wohngemeinde bewerben, so der FDP-Politiker. Schöffen würden zwar nicht bezahlt, bekämen aber eine Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten. Es sei spannend, im Gerichtssaal dass bunte und echte Leben kennenzulernen. Die Arbeit sei fesselnder als es sich Autoren von Fernsehkrimis ausdenken könnten, so Martens weiter.