Justizminister Gemkow verurteilt Angriff auf BGH-Außenstelle
Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow hat sich das Gebäude des Bundesgerichtshofs in Leipzig nach dem Angriff in der Silvesternacht angeschaut. Er zeigte sich erschrocken über die Professionalität der Attacke. Darin könne man organisierte Kriminalität erkennen. Trotzdem wolle Gemkow den Standort Leipzig weiter stärken. So soll in den kommenden Jahren ein weiterer Strafsenat eingerichtet werden. Unbekannte hatten in der Silvesternacht an mehreren Stellen gleichzeitig Feuer gelegt. Unter anderem wurden vor der schweren Eingangstür Reifen mit Benzin übergossen und angezündet. Zuvor waren die Videokameras schwarz übersprüht worden. Es blieb bei äußerlichen Schäden, die Flammen konnten nicht ins Innere vordringen. Hinweise zu den Angreifern gebe es noch nicht, sagte Gemkow. Das Extremismus-Abwehrzentrum der Polizei ermittelt.