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Kaltfront kommt nach Sturmtief „Sebastian“

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Nach dem Abzug von Sturm­tief „Sebas­tian“ kommt eine Kaltfront nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Es werde wechsel­haft, die Tempe­ra­turen in den drei Ländern werden die 17- bis 18-Grad-Marke am Wochen­ende kaum überschreiten, wie eine Meteo­ro­login des Deutschen Wetter­dienstes am Donnerstag in Leipzig sagte. In den Berglagen werden die Werte demnach bei etwa 10 Grad liegen. Besse­rung sei auch zu Beginn der kommenden Woche nicht in Sicht. Ein Spätsommer sei weit und breit nicht in Sicht.„Sebas­tian“ war am Mittwoch mit orkan­ar­tigen Stürmen über die drei Länder gefegt. Auf dem Fichtel­berg waren Windge­schwin­dig­keiten von 114 Kilometer pro Stunde gemessen worden, auf dem Brocken waren es fast 150. Das Sturm­tief hatte unter anderem für Störungen im Bahnver­kehr in Sachsen gesorgt. An der Zufahrt zur A4-Rastan­lage Oberlau­sitz-Süd bei Salzen­forst (Landkreis Bautzen) war wegen einer Sturmböe ein tonnen­schwerer Sattelzug umgekippt. Wegen umgestürzter Bäume gab es im Süden Sachsen-Anhalts Verkehrs­be­hin­de­rungen. (DPA)