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Kanaldurchstich am Lindenauer Hafen – Stadt will nachhaltigen Schutz für Tierleben

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Am Linde­nauer Hafen sind die Arbeiten für den endgül­tigen Kanal­durch­stich nun in vollem Gange. Unter­dessen prüfen Stadt­ver­wal­tung und Umweltamt den besten Schutz für die auf dem Gelände lebenden Tiere. Eine Option wäre, Spund­wände aufzu­stellen, so Ordnungs­bür­ger­meister Heiko Rosen­thal. Die Bauar­beiten würden den Wohnraum der Tiere aber nicht beein­träch­tigen, hieß es.Parallel dazu laufen die Grund­stücks­ver­käufe. Die Stadt befindet sich in Verhand­lungen mit Inves­toren. Eine bunte Mischung sei die Devise, sowohl in den Wohnungs­größen als auch bei den Mieten, erklärte Karsten Gerkens, Leiter des Amtes für Stadt­er­neue­rung und Wohnungs­bau­för­de­rung. Im September entscheidet dann der Stadtrat, wer den Zuschlag bekommt. Bis November 2014 soll die 665 Meter lange Verbin­dung zwischen Hafen­be­cken und dem Karl-Heine-Kanal fertig­ge­stellt sein. Bis dahin werden insge­samt circa 200.000 Kubik­meter Erdmasse bewegt, das heißt über ein Jahr lang werden täglich 40 bis 50 LKW-Ladungen abtrans­por­tiert. Die Gesamt­kosten für die Erschlie­ßung des zentralen Bereichs liegen bei 18,1 Millionen Euro. Der Kanal­durch­stich kostet knapp 4 Millionen Euro.