• Foto: ASL Schlossbetriebe / T. Staud

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Kein juristisches Nachspiel für Hitler-Imitator

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Der Auftritt eines als Adolf Hitler verkleideten Mannes in Augustusburg hat kein juristisches Nachspiel. Die Imitation an sich ist strafrechtlich nicht relevant, bestätigte uns eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Das Tragen eines Seitenscheitels und eines entsprechendes Barts falle nicht unter den Strafbestand des Verwendens von verfassungsfeindlichen Kennzeichen.

Der Mann besuchte letztes Wochenende als Hitler verkleidet das Motorradfahrer-Treffen am Schloss Augustusburg. Die Aktion sorgte für reichlich Kritik. Für Ministerpräsident Michael Kretschmer sei sie mehr als geschmacklos gewesen.