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Kinderzimmer-Dealer schweigt zu Vorwürfen

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Der junge Mann soll von seinem Kinder­zimmer aus Drogen­ge­schäfte in Millio­nen­höhe abgewi­ckelt haben: Vor dem Landge­richt Leipzig hat am Diens­tag­vor­mittag der Prozess gegen den 20-Jährigen Angeklagten begonnen. Zu Prozess­be­ginn hat sich der junge Mann heute nicht geäußert. Ihm wird der Handel mit insge­samt 914 Kilogramm Drogen zur Last gelegt. Seine Ware bot er den Vorwürfen zufolge zunächst im sogenannten Darknet, einem verbor­genen Teil des Inter­nets, und später auf einer frei zugäng­li­chen Netz-Platt­form an. Die Drogen - alles außer Heroin - sowie verschrei­bungs­pflich­tige Medika­mente verschickte er laut den Ermitt­lern per Post an seine Kundschaft. Mit seinem Versand­handel soll er Millionen einge­nommen haben.