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Kita-Gebühren steigen moderat

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Nun ist es beschlos­sene Sache. Die Kita-Gebühren werden ab Januar steigen - aller­dings nicht so deutlich wie zunächst von der Verwal­tung gefor­dert. Statt 8 Euro legen Eltern nun monat­lich bei einem Neun-Stunden-Platz im Kinder­garten rund 3,50 Euro drauf. Bei einem Kinder­krippen-Platz ist es 1 Euro mehr - statt der gefor­derten 10 Euro von der Verwal­tung. Linke, AfD und FDP hatten sogar gegen eine Erhöhung gestimmt. Familien mit geringen Einkünften, Allein­er­zie­hende oder Eltern mit mehreren Kindern in einer Kita werden aber mit Kosten­sen­kungen berück­sich­tigt. Wegen steigender Personal- und Sachkosten aus den Tarif­ab­schlüssen sollte die Kita-Gebühr angehoben werden. Künftig keine QR-Cobbles in LeipzigStadt­ge­schichte soll auch künftig modern erlebbar sein – aller­dings ohne die von der CDU gefor­derten QR-Cobbles. Die Fraktion hat im Stadtrat noch vor der Abstim­mung einen Rückzieher gemacht und sich von den Argumenten der Verwal­tung überzeugen lassen. Demnach sei es zu teuer, zu schwierig umzusetzen und vor allem nicht zeitgemäß Pflas­ter­steine mit QR-Codes zu versehen. Augmented Reality sei zukunfts­fä­higer, wie es z. B. schon bei der App „Zeitfens­ter“ der Uni Leipzig verwendet wird. Dabei werden histo­ri­sche Fotos, Film- und Tonse­quenzen in eine aktuelle Ansicht auf dem Bildschirm einge­blendet. Außerdem setzt die Stadt weiter auf die Leipzig Travel App, bei der Besucher auch mittels GPS drei verschie­dene Stadt­füh­rungen erleben kann.  Obstbäume an den Straßen­rän­dernAn den Straßen und Alleen in Leipzig werden künftig wieder Süßkir­schen, Birnen- oder auch Apfel­bäume stehen. Das hat der Stadtrat auf einen Antrag der Linken hin beschlossen. Die hatten beklagt, dass frühere Bestände von Obstbäumen praktisch verschwunden seien, weil sie durch Laubbäume ersetzt wurden. Nun sollen wieder Obstbäume gepflanzt werden. Aller­dings nur dort, wo mindes­tens 4 Meter breite Pflanz­streifen oder ausrei­chend Rasen­flä­chen sind. Vor allem Verbin­dung­straßen zwischen Ortsteilen, aber auch Parks kommen dafür laut Stadt in Betracht.