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Kitas im Freistaat haben zu wenig Personal

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In Sachsens Krippen fehlt es an Erzie­he­rinnen. Wie aus dem "Länder­re­port Frühkind­liche Bildungs­sys­teme" der Bertels­mann Stiftung hervor­geht, verfügt der Freistaat über den dritt­schlech­testen Perso­nal­schlüssel aller Bundes­länder. Danach betreut in den Kinder­gruppen in Sachsen eine Erzie­herin rechne­risch mehr als sechs Kinder. Optimal sei das Verhältnis, wenn sich eine Vollzeit­kraft um drei Kinder kümmern könne, hieß es in der heute veröf­fent­lichten Studie. Positiv vermerkt der Länder­re­port die hohe Kompe­tenz des Kita-Perso­nals im Osten. In Sachsen verfügen demnach fast 92 Prozent über einen Abschluss als Erzie­herin. Im Westen sei das ledig­lich bei 72 Prozent der Fall. Am 1. August tritt in Deutsch­land der Rechts­an­spruch auf einen Betreu­ungs­platz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebens­jahr in Kraft.