„Kleinbombe“ gesprengt +++ Konsum überfallen +++ Waffenlager ausgehoben +++
Bei einer Treibjagd in einem Waldstück südöstlich von Leipzig haben Jäger am Wochenende eine „deutsche Kleinbombe“ entdeckt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Dresden rückten an. Der granatenähnliche Gegenstand sei am Sonntagmittag gleich vor Ort gesprengt worden.
Ebenfalls am Wochenende ist die Konsum-Filiale an der Ratzelstraße im Leipziger Westen überfallen worden. Laut Polizei habe ein Kunde am Samstagabend gegen 20 Uhr seine Ware aufs Band gelegt und dann den Kassierer (18) plötzlich mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht. Er krallte sich mehrere Hundert Euro aus der Kasse und türmte unerkannt. Der Räuber soll etwa 30 bis 35 Jahre alt und 1,70 bis 1,75 Meter groß gewesen sein. Er sprach Deutsch mit Akzent. Hinweise bitte an die Leipziger Kripo, Telefon 0341 / 966 4 6666.
In einem Beilroder Ortsteil bei Leipzig hat die Polizei nach einem Hinweis die Wohnung eines 30-jährigen Deutschen durchsucht. Dort entdeckten sie ein ganzes Waffenlager. Also verschiedene Waffen, Waffenteile und Munition, die teilweise unters Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, damit verboten sind. Außerdem wurden noch kleinere Mengen Drogen entdeckt. Der Mann sei daraufhin positiv auf Methamphetamine getestet und vorläufig festgenommen worden.