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kleinere Ausschreitungen bei Legida-Demo

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Mit Menschen­ketten und Sitzblo­ckaden haben zahlreiche Gegen­de­mons­tranten am Montag-Abend versucht, die Legida-Kundge­bung auf dem Wagner-Platz zu verhin­dern. Wie eine Polizei­spre­cherin mitteilte, verzö­gerte sich die Veran­stal­tung dadurch um etwa eine halbe Stunde. Ansonsten kam es zu kleineren Ausschrei­tungen auf beiden Seiten. Zwei Autos seien beschä­digt worden und Steine wurden auf die Polizisten geworfen, so die Polizei weiter. Im Vorfeld hatte es Kritik gehagelt, dass Legida die geplante Demo am Gedenktag der Pogrom­nacht nicht abgesagt hatte. 1938 waren auch in Leipzig Synagogen und jüdische Geschäfte angezündet worden.