Polizei beendet Protestaktion von Klimaschutz-Gruppe

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Demonstranten der Klimaschutz-Gruppe "Letzte Generation" haben am Dienstagmorgen in Dresden die St. Petersburger Straße Richtung Hauptbahnhof blockiert. Im Stadtzentrum musste mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Polizei war im Einsatz und hat die Versammlung nach gut 45 Minuten beendet. Die 17 Aktivisten Aktivisten fordern von Wirtschaftsminister Robert Habeck Zugeständnisse und eine "Lebenserklärung". Konkret heißt das keine neue Ölbohrungen und Flüssiggasterminals.

Christian Bläul, Sprecher der Dresdner Gruppierung, sagt: "Ich möchte niemanden stören, doch unsere Treibhausgas-Emissionen sorgen für große Ungerechtigkeit und unnötiges Leid. Ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder und wünsche mir daher eine demokratische Lösung von der Politik." Die Autofahrer, die zumeist auf Arbeit mussten, zeigten sich am Montagmorgen meist genervt von der Aktion - zeigten ihren Unmut vor allem mit Hupen. Insgesamt blockierten die Klimaaktivisten dreimal 7 Minuten die Straße.

Vor drei Wochen gab es in Dresden eine ähnliche Aktion auf der Hansastraße Höhe Bahnhof Dresden-Neustadt. Dabei hatten sich zwei Demonstranten auf die Fahrbahn  geklebt. Wir haben darüber berichtet.

Anmerkung der Redaktion: der Artikel wurde fortlaufend aktualisiert.

Die als Versammlung angezeigte Protestaktion wurde vor wenigen Minuten beendet. Die Sperrung der #StPetersburgerStraße ist aufgehoben. #dd0706

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) June 7, 2022

Aktuell findet in #Dresden ein Einsatz statt. Hintergrund ist eine Protestaktion von #LetzteGeneration. Es wird im Stadtzentrum immer wieder zu Verkehrseinschränkungen kommen. Derzeit ist die #StPetersburgerStraße in Richtung Hauptbahnhof von einer Sperrung betroffen. #dd0706pic.twitter.com/WAeKPr1KVM

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) June 7, 2022