Klinikpersonal sagt im Hebammen-Prozess aus
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Hätte der kleine Tony gerettet werden können? Darüber wird seit dieser Woche am Leipziger Amtsgericht verhandelt. Vor Gericht verantworten muss sich eine Hebamme der Leipziger Uniklinik wegen fahrlässiger Tötung. Heute sollen Klinikmitarbeiter vor Gericht gehört werden. Zudem sollen Zeugen aus dem Umfeld der betroffenen Eltern aussagen, so ein Gerichtssprecher. Zum Prozessauftakt hatte die Mutter des gestorbenen kleinen Tony die Geschehnisse im September 2008 geschildert. Trotz starker Schmerzen war der hochschwangeren Frau zu spät geholfen worden. Der eigentlich gesunde Tony kam nach einer Not-OP hirntot zur Welt. Das Urteil soll am 8. November fallen.