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Kohleabbau war wichtig für die Region

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Schon von der Autobahn aus sind sie zu sehen: Die großen Kohlebagger vom Bergbau-Technik-Park in Großpösna. Dort ist Geschichte geschrieben worden: Am 10. Juli 1937 hat der Kohleabbau nördlich von Espenhain begonnen - bis zur ende wurde dort Kohle abgebaut. Für die Region war das sehr wichtig - denn Kohle war die Energie der ehemaligen DDR. 

Im November 1939 konnte die erste Kohle geliefert werden. Zum Kohle- und Mutterbodentransport wurden zunächst elektrisch betriebene Züge eingesetzt. In den 1980er-Jahren wurde dann teilweise zum Bandtransport übergegangen.

In einigen Bereichen des ehemaligen Abraumgeländes wächst ein neuer Waldbestand. Das Restloch des Tagebaus wurde durch Aufschüttungen, über die inzwischen die Autobahn 38 verläuft, in zwei Teile getrennt, in denen zwei Seen mit Sport- und Erholungsmöglichkeiten entstanden sind: Der Markkleeberger und der Störmthaler See. Sie sind quasi Zeugen des Kohleabbaus und dienen heute nicht nur den Leipzigern als ein schönes Ausflugsziel.

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