Krankenhaus-Bürgerentscheid: Dresdner stimmen mit „Ja“
Die Dresdner haben sich beim Bürgerentscheid zu den beiden städtischen Krankenhäusern mit deutlicher Mehrheit für einen Erhalt der Eigenbetriebe ausgesprochen. Nach dem vorläufigen Endergebnis stimmten rund 84 Prozent mit "Ja". Damit bleibt der Status Quo, eine Fusion in einer GmbH ist für die nächsten drei Jahre ausgeschlossen. Die Initiatoren des Bürgerentscheids begrüßten das klare Votum - Kritiker von CDU und Grünen sprechen dagegen von drei Jahren Stillstand.Reformen notwendigBürgermeister Detlef Sittel kündigte an, die Verwaltung werde den Bürgerentscheid umsetzen. Dennoch seien Reform in den städtischen Krankenhäusern Friedrichstadt und Neustadt dringend notwendig. Eine entsprechende Studie wird seit dem Herbst erstellt. Die Häuser schreiben rote Zahlen - die Stadt wollte deshalb die Verwaltung verschlanken und beide Häuser in einer GmbH fusionieren.Entscheid drei Jahre bindendDie Wahlbeteiligung lag bei rund 37 Prozent. Über 134.000 Dresdner (84,2%) stimmten für den Erhalt der Eigenbetriebe. Rund 25.000 Dresdner (15,7%) stimmten mit "Nein". Der Entscheid ist für die Verwaltung und den Stadtrat für drei Jahre bindend - danach kann erneut über eine Fusion entschieden werden.Das vorläufige Endergebnis