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Krisenstab tagt zu möglichem Bombenfund am Leipziger Hauptbahnhof

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Zum möglichen Bombenfund auf einer Baustelle in der Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs trifft sich am Donnerstag ein Krisenstab. Das hat uns Stadtsprecher Matthias Hasberg bestätigt. Bei dem Treffen soll besprochen werden, wann die Fundstücke genauer untersucht werden.

Sollte es sich dabei um Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg handeln, müsse schnellstmöglich zur Entschärfung der Bombe ein Sperrkreis von mindestens einem Kilometer errichtet werden, so Hasberg. Von einer Evakuierung wären über 18.000 Menschen betroffen. Neben normalen Haushalten auch Kitas, Schulen und Pflegeheime müssten evakuiert werden.

Aktuell liegen die Fundstücke vier Meter unter der Erde. Dort seien sie sicher, so Hasberg weiter. Die Arbeiten auf der Baustelle wurden vorerst gestoppt.