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Kritik am Luftreinhalteplan der Stadt

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Die Stadt Leipzig hat in dieser Woche neue Maßnahmen vorgestellt, um die Luft der Stadt sauberer zu halten. Doch kaum ist der neue Luftreinhalteplan veröffentlicht, hagelt es auch schon Kritik.

Der Umweltbund Ökolöwe zum Beispiel fordert, dass auch stark belastete Straßen, die die Grenzwerte nur knapp unterschreiten, stärker in den Blick genommen werden - so zum Beispiel die Käthe-Kollwitz- oder die Kurt-Eisner-Straße. Unter anderem sollten mehr Busse und Bahnen fahren.

Andererseits sieht FDP-Stadtrat Sven Morlok eine mögliche Einschränkung des Lieferverkehrs in der Innenstadt kritisch: dann müssten weitere Käufhäuser schließen, fürchtet Morlok. Auch Gaststätten und Kulturbetriebe seien auf den Lieferverkehr angewiesen, hieß es.