Kritik an Deal im KWL-Skandal wächst
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Der vorgeschlagene Deal in der KWL-Untreue-Affaire sorgt nicht nur beim Staatsanwalt für heftige Kritik. Auch die Leipziger Grünen lehnen den Vorschlag der Richter ab. Ex-Wasserwerke-Chef Klaus Heininger soll für maximal fünf Jahre hinter Gitter, weil er nach Ansicht des Vorsitzenden ein umfassendes Geständnis abgelegt hat. Mit einer kompletten Aufklärung des Untreue-Skandals habe das nichts zu tun, so Grünen Sprecher Wolfram Leuze. Laut Anklage hatte sich Heininger bestechen lassen und dann Risikoverträge abgeschlossen, die die Stadt jetzt bis zu 290 Millionen Euro kosten könnten. Das Urteil wird voraussichtlich schon am Freitag fallen.