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Kritik nach Errichtung eines temporären Radwegs auf der Zeppelinbrücke

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Nachdem die Markierungsarbeiten für einen temporären Radweg auf der Zeppelinbrücke gestartet sind, hagelt es schon erste Kritik. Denn der Radweg sei zu schmal, so ein Sprecher des BUND Leipzig. Inklusive Fußgängerweg werden nur rund 2 Meter gemessen. Ein größerer Radstreifen sei besonders für Kinder wichtig, damit sie sicher fahren können. Außerdem kritisiert der BUND, dass der anschließende Ranstädter Steinweg nicht ebenfalls einen Radstreifen bekommt. Denn hier müssten sich Fußgänger und Radfahrer wieder einen Weg teilen.

Am Mittwoch sind die Arbeiten für den neuen Radweg auf der Zeppelinbrücke gestartet. Dieser soll vorerst für ein Jahr bestehen bleiben. Laut Verkehrs- und Tiefbauamt soll in der Testphase das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beobachtet werden. Mit den Ergebnissen soll dann eine dauerhafte Lösung vor Ort gefunden werden, um den Bereich sicherer zu machen. Gerade an der Einmündung zum Cottaweg kommt es immer wieder zu Unfällen. Rund 7.000 Radfahrer sind täglich auf dem Brückenabschnitt unterwegs.