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Kunstministerin lobt interreligiöse Zusammenarbeit bei Leipziger Dokfilmfest

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Das Dokfilm­fest in Leipzig ist am Montag­abend feier­lich eröffnet worden. Dabei sagte Kunst­mi­nis­terin Eva-Maria Stange, dass die neu besetzte Jury ein "deutli­ches Zeichen für inter­re­li­giöse Zusam­men­ar­beit" sei. Die Jury hat neben zwei christ­li­chen seit neustem auch je ein jüdisches und musli­mi­sches Mitglied. Damit werde eindrucks­voll Versu­chen entgegen getreten, nicht­christ­liche Religionen auszu­grenzen. Bis Sonntag werden insge­samt 179 Filme und sechs inter­ak­tive Arbeiten bei dem Festival gezeigt, darunter 100 Premieren - 34 mehr als im Jahr zuvor.Laut Stange profi­tiert der Filmbe­reich beson­ders von der stärkeren Kultur­för­de­rung des Landes. Neun Einrich­tungen werden vom Minis­te­rium geför­dert, darunter DOK Leipzig. Insge­samt stehen 2016 mehr als 1,3 Millionen Euro dafür in Aussicht, erklärte Stange. Weitere 400 000 Euro fließen über die Kultur­stif­tung des Freistaates.