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Kurth lobt besseren Betreuungs­schlüssels in Kitas

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Kultus­mi­nis­terin Brunhild Kurth (CDU) hat die Reduzie­rung des Betreu­ungs­schlüs­sels in den sächsi­schen Kitas als wichtigen Beitrag zur frühkind­li­chen Bildung bezeichnet. Die Anfor­de­rungen an die Erzieher seien in den vergan­genen Jahren gestiegen, meinte sie am Montag in Dresden. „Für die Arbeit mit den Kindern müssen wir unseren Erzie­hern daher mehr Zeit geben.“Ab 1. September gilt in Sachsen ein neuer Betreu­ungs­schlüssel. Dann ist eine Erzie­herin oder ein Erzieher für zwölf Kinder zuständig. Vor einem Jahr war der Schlüssel bereits von 1:13 auf 1:12,5 gesenkt worden.„Ich weiß aber auch, dass damit noch nicht alle Wünsche erfüllt sind“, räumte Kurth ein. Bis 2018 werde auch der Betreu­ungs­schlüssel auch in Krippen in zwei Schritten von jetzt 1:6 auf 1:5 verbes­sert.Nach einer Ende Juni vorge­legten Studie der Bertels­mann Stiftung trägt Sachsen bei der Betreuung der Krippen­kinder bundes­weit weiter die rote Laterne. Die Stiftung empfiehlt einen Betreu­ungs­schlüssel von 1:3. (DPA)