KWL-Anwalt sagt gegen Ex-Wasserwerke-Chef Klaus Heininger aus
Im KWL-Untreue-Prozess am Landgericht sagt seit dem Vormittag der Anwalt der Wasserwerke Christian Thomas Stempfle als Zeuge aus. Er soll beurteilen, inwiefern Ex-KWL-Chef Klaus Heininger sowie die beiden Mitangeklagten Blatz und Senf zur Aufklärung des Skandals beigetragen haben. Laut Stempfle haben Blatz und Senf wichtige Informationen geliefert und auch Beweisdokumente geliefert. Allerdings nur lückenhaft. Zum Mitwirken von Heininger konnte Stempfle keine Aussagen machen. Hintergrund: Diese falle unter seine Verschwiegenheitspflicht als KWL-Anwalt. Heininger hat gestanden, dass er bestochen wurde und daraufhin Risikoverträge abgeschlossen hatte, die die Stadt jetzt etwa 300 Millionen Euro kosten könnten. Das Urteil soll spätestens 25. Januar fallen.