KWL klagt gegen Landesbank Baden-Württemberg – Prozessauftakt in Stuttgart
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Am Landgericht Stuttgart beginnt am Vormittag der Zivilprozess zwischen den Leipziger Wasserwerken und der Landesbank Baden-Württemberg. Dabei geht es um ein sogenanntes Zins-Swap-Geschäft, durch das den KWL Verluste von bis zu 30 Millionen Euro drohen. Der korrupte Ex-Wasserwerke Chef Klaus Heininger hatte die Verträge abgeschlossen, und das, ohne den Aufsichtsrat zu fragen. Vor Gericht wollen die Leipziger nun erreichen, dass die Verträge für ungültig erklärt werden, unter anderem weil die Wasserwerke nicht ausreichend über die Risiken des Geschäfts informiert wurden. Eine Entscheidung wird heute aber noch nicht erwartet.