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KWL-Prozess wird in London verhandelt - Wasserwerke ziehen Klage zurück

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Im Millionen-Rechts­streit zwischen den Leipziger Wasser­werken und drei Banken haben die KWL ihre Klage gegen zwei von ihnen wieder zurück­ge­zogen. Hinter­grund: der Prozess gegen die Schweizer Großbank UBS und die Depfa-Bank wird in London verhan­delt. Das teilte heute das Landge­richt mit. Das Verfahren gegen die Landes­bank Baden-Württem­berg wird nach wie vor in Leipzig verhan­delt – aller­dings ist der Termin Ende September vertagt worden, weil die LBBW noch zu bestimmten Fragen gehört werden muss. Die drei Großbanken fordern insge­samt 290 Millionen Euro von der KWL. Die Summe stammt aus Risiko­ver­trägen, die der korrupte Ex-Wasser­werke-Chef Klaus Heininger auf eigene Faust abgeschlossen hatte. Die KWL sehen die Verträge deshalb als nichtig an.