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KWL-Skandal: Ermittlungen gegen Heininger abgeschlossen

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Die Ermitt­lungen im KWL-Skandal gegen Ex-Geschäfts­führer Klaus Heininger sind abgeschlossen. Derzeit wird die Ankla­ge­schrift erstellt. Im Zusam­men­hang mit den Inter­na­tio­nalen Finanz­wetten werden Heininger Bestech­lich­keit, Untreue, Bilanz­fäl­schung und Steuer­hin­ter­zie­hung vorge­worfen. Der 50-Jährige hatte zugegeben, 3,7 Millionen Euro an Beste­chungs­geld kassiert zu haben. Heininger sitzt seit Ende Februar in Unter­su­chungs­haft. Per Gesetz stünde ihm nach mehr als 6 Monaten ein Haftprü­fungs­termin zu. Dem will die Staats­an­walt­schaft mit Erhebung der Anklage zuvor­kommen. Durch die geheimen Finanz­deals fordern Banken rund 290 Millionen Euro von der Stadt Leipzig.