++ EIL ++

KWL-Skandal: Generalstaats­an­waltschaft prüft neue Vorwürfe

Zuletzt aktualisiert:

Im KWL-Untreue-Skandal prüft die General­staats­an­walt­schaft die neuen Vorwürfe. Ein Finanz­ma­nager der Firma Value Partners und Ex-Wasser­werke-Chef Klaus Heininger hatten behauptet, Leipziger Politiker seien in den Fall verwi­ckelt. Laut Oberstaats­an­wältin Heike Teitge gibt es aber wider­sprüch­liche Aussagen der beiden Beschul­digten. Deshalb gehe man nicht davon aus, dass weder Oberbür­ger­meister Burkhard Jung noch sein Vorgänger Wolfgang Tiefensee in die Sache invol­viert sind.Daneben prüft die General­staats­an­walt­schaft, ob Heininger bereits 2005 Beste­chungs­gelder in Höhe von 900.000 Euro erhalten hat. Der Ex-KWL-Chef soll hoch riskante Geschäfte ohne Zustim­mung der Gremien abgeschlossen haben.