++ EIL ++

KWL und UBS treffen sich erneut in London vor Gericht

Zuletzt aktualisiert:

Nach dem Prozess­sieg gegen UBS treffen sich die Kommu­nalen Wasser­werke heute erneut mit der Großbank in London vor Gericht. Bei der Anhörung geht es vor allem um die Auftei­lung der Kosten, so ein Unter­neh­mens­spre­cher. Nach Engli­schem Recht müssen die Kosten unter den Parteien aufge­teilt werden, egal ob Prozess-Gewinner oder Verlierer. Das Gericht entscheidet über die Verhält­nisse - fest steht: die Stadt muss einen Anteil der Kosten übernehmen. Dabei geht es insge­samt um rund 100 Millionen Euro für Gerichts­kosten, Anwälte und Gutachter. Leipzig hofft, als Gewinner des Prozesses allen­falls einen kleinen Teil der Kosten tragen zu müssen. Zudem wird über die Berufung der UBS entschieden. Leipzig hatte mit dem Sieg erreicht, dass die Finanz­deals des Ex-KWL-Chefs Heininger für nichtig erklärt werden. Es ging um knapp eine halbe Milli­arde Euro.