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Länderüber­greifende Haftanstalt: Rechtsstreit geht weiter

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Im Rechts­streit um das sächsisch-thürin­gi­sche Großge­fängnis in Zwickau ist kein Ende absehbar. Eine Bürger­initia­tive will das Projekt weiter auf juris­ti­schem Wege stoppen. „Wir haben die Zulas­sung der Berufung beim Oberver­wal­tungs­ge­richt beantragt“, sagte Sprecher Lutz Reinhold der Nachrich­ten­agentur dpa. Zuletzt hatte das Chemnitzer Verwal­tungs­ge­richt im April die Klage der Bürger gegen den Verkauf des Geländes in Zwickau abgewiesen. Zuvor waren 2014 und 2015 bereits zwei Eilver­fahren geschei­tert. Die Bürger­initia­tive „Nein zur JVA in Zwickau-Marien­thal“ will damit durch­setzen, dass ein Bürger­be­gehren gegen den Verkauf des Areals durch die Stadt Zwickau an den Freistaat Sachsen anerkannt wird. Unter­dessen gehen die bauvor­be­rei­tenden Maßnahmen auf dem Gelände voran. Baube­ginn ist für das erste Halbjahr 2018 geplant, die Inbetrieb­nahme soll 2020 erfolgen.