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Landgericht Leipzig verurteilt Sparkassen-Erpresser

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Das Landgericht hat einen Leipziger zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Der 30-Jährige hatte laut Anklage eine Drohmail an die Sparkasse geschickt. Darin habe er 175 Millionen Euro gefordert. Bei Nichtzahlung habe er gedroht, Mitarbeiter der Sparkasse zu töten. Die verhältnismäßig geringe Strafe begründet das Gericht mit der niedrigen Intelligenz und Alkoholsucht des Mannes. Er sei deshalb vermindert schuldfähig.

Es wurde auch geprüft, ob der Mann in eine Fachklinik eingewiesen wird. Das wurde aber abgelehnt, weil er nicht allgemeingefährlich sei.