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Landtag beschließt ausgeglichenen Haushalt

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Sachsen wird auch in den kommenden beiden Jahren keine neuen Schulden aufnehmen. Der Landtag in Dresden hat am Abend mit den Stimmen von CDU und FDP den Doppel­haus­halt 2013/14 beschlossen. Der neue Etat umfasst rund 33 Milli­arden Euro und ist damit im Vergleich zu den Planungen für den laufenden Haushalt leicht gewachsen. Möglich ist das unter anderem, weil der Freistaat auf Rücklagen zurück­greift. Sachsen wird außerdem jährlich 75 Millionen Euro in die Tilgung stecken, um die Pro-Kopf-Verschul­dung trotz sinkender Einwoh­ner­zahl konstant zu halten. Der Anteil der Ausgaben für Inves­ti­tionen soll bei 18,3 bezie­hungs­weise 17,6 Prozent liegen. Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich sagte: "Wir schaffen schon heute, was Deutsch­land und Europa erst noch errei­chen wollen: einen ausge­gli­chenen Haushalt." Die Opposi­tion kriti­siert: Trotz gestie­gener Steuer­ein­nahmen wurden die vor zwei Jahren von der Landes­re­gie­rung beschlos­senen Kürzungen  nicht zurück­ge­nommen. Das betrifft vor allem die Bereiche Jugend und Soziales oder die Strei­chung des Weihnachts­geldes für Beamte.