Landtagswahl: So hat Leipzig und das Umland gewählt - das Zünglein an der Waage ...
DIe Landtagswahl in Sachsen. 414 Wahllokale in der Stadt Leipzig hatten am Sonntag geöffnet, allein in der Stadt wollten 67 Männer und Frauen direkt in den Landtag einziehen. Acht Wahlreise gibts in Leipzig, drei weitere im Landkreis Nordsachsen und vier im Landkreis Leipzig.
Die Messestadt war dabei für die Linken besonders wichtig. Denn in zwei Leipziger Wahlkreisen (1 und 4) konnten sie die Direktmandate holen. Zwei reichen zum Einzug der Linken in den sächsischen Landtag. Die wären sonst mit 4 % unter der 5-Prozent-Hürde geblieben und rausgeflogen.
Geholt haben die zwei Direktmandate für die Linken in Leipzig der 28-jährige Nam Duy Nguyen und erneut die 45-jährige Juliane Nagel, seit 2004 Landtagsabgeordnete. In ganz Leipzig gewonnen hat klar die CDU (27,5 % / Direktstimmen) vor der AfD (19,9 %), der Linke (19,4 %), den Grünen (11,6 %), dem Bündnis Sahra Wagenknecht (8,6 %) und der SPD (8,2 %)..
Die Wahlbeteiligung war in Leipzig mit 74,7 Prozent deutlich höher als vor fünf Jahren (2019: 65,1 Prozent).
Im Landkreis Leipzig hat Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger das einzige Direktmandat für die Freien Wähler in Sachsen geholt und zieht damit in den Landtag ein. Geschafft hat das in der Stadt Leipzig auch Dr. Claudia Maicher von den Grünen. Die fünf anderen Direktmandate in der Messestadt holten die Christdemokraten. Ebenso die anderen beiden im Landkreis Leipzig. Dazu ein weiteres im Landkreis Nordsachsen. Die zwei anderen Direktmandate dort gewann die AfD.
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